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              Aktualisierte Informationen zur Neuen Influenza für Eltern und Schülerinnen

Stand: 05.11.2009

Wie ist die derzeitige Situation?

Seit April 2009 hat sich  von Mexiko ausgehend das Neue Influenzavirus die (sog. Schweinegrippe)  in nahezu alle Länder der Welt verbreitet.
Auch in Deutschland waren während der Sommerferien viele Reiserheimkehrer erkrankt. Seit Beginn  der kalten Witterung im Oktober 2009 nehmen die Fallzahlen wieder zu.  Das Virus hat sich inzwischen in der Bevölkerung verbreitet. Unter den  Infizierten sind auch Schüler/innen und Lehrkräfte. Es ist daher davon  auszugehen, dass auch in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin mit  Fällen von Neuer Influenza in Schulen zu rechnen ist.

Mittlerweile steht ein  Impfstoff gegen die Neue Influenza zur Verfügung. Grundsätzlich können  alle Bevölkerungsgruppen von dieser Impfung profitieren. Sie wird jedoch zunächst insbesondere chronisch Kranken, Schwangeren und Beschäftigten  im medizinischen und pflegerischen Bereich empfohlen.

Nachfolgend werden die derzeitigen Empfehlungen zur Neuen Influenza noch einmal zusammengefasst.
Die Empfehlungen/Kopiervorlagen vom August 2009 sollten nicht mehr verwendet werden.

Wie erkenne ich, ob jemand an der Neuen Influenza erkrankt ist?

Bei der Neuen Influenza treten in der Regel folgende Krankheitszeichen gemeinsam auf:
 Plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl, Fieber 38°C, teilweise mit Schüttelfrost und Husten. Zusätzlich kann es auch  zu Muskel-, Glieder- und/oder Kopfschmerzen oder Halsschmerzen kommen.  Die Neue Grippe verläuft bisher Überwiegend milde und oft nur mit einem  Teil der oben beschriebenen typischen Krankheitszeichen. Bei Personen  mit chronischen Vorerkrankungen (z.B. chronische Krankheiten der  Atemwegsorgane, des Herzkreislaufsystems oder der Immunabwehr) sowie bei Schwangeren und Säuglingen kann es aber auch zu schwereren Verlaufen  kommen.
Anhand der  Krankheitszeichen eines fieberhaften Atemwegsinfektes kann man nicht  immer zweifelsfrei entscheiden, ob es sich um die Neue Grippe handelt  oder um eine normale (saisonale) Grippe oder um einen einfachen  grippalen Infekt. Dies ist auch nicht zwingend notwendig. 
Wichtig ist: Ein fieberhafter Atemwegsinfekt sollte zu Hause auskuriert werden!

Was sollten Erkrankte beachten?

Schüler/innen, die an  einem fieberhaften Atemwegsinfekt erkrankt sind oder erste Anzeichen  dafür aufweisen, dürfen die Schule nicht besuchen und müssen zu Hause  bleiben! So können die anderen Mitschüler/innen und Lehrkräfte vor einer Ansteckung in der Schule geschützt werden. Ein Labor-nachweis der Neuen  Influenza wird dafür nicht benötigt.
 Schüler/innen, die  zum Unterricht erschienen sind, sollten vorsorglich von diesem  ausgeschlossen werden, wenn ein fiebriger Gesamteindruck bei der  betreffenden Person besteht und/oder anhaltender Husten mit  Halsschmerzen bei allgemeinem Krankheitsgefühl vorliegt. Diese  Schüler/innen sollten sich von den anderen getrennt aufhalten, bis sie  nach Hause gehen oder abgeholt werden können. Für die restliche Klasse  kann der Unterricht weitergeführt werden.
Erkrankte  Schüler/innen sollten, solange sie krank sind, ihr Zuhause nicht  verlassen und auch keine Besuche empfangen. Ein Arztbesuch ist nicht in  jedem Fall erforderlich. Dieser sollte von der Schwere der Erkrankung  und der Krankengeschichte des Betroffenen abhängig gemacht werden.  Die  unten aufgeführten Verhaltens- und Hygieneregeln sind zu beachten.  Insbesondere müssen besonders gefährdete Personen (Kleinkinder,  Schwangere und Personen mit chronischen Krankheiten (z.B. Asthma)) vor  einer Ansteckung geschützt werden. Diese Personen sollten zum eigenen  Schutz vor einer Infektion mit der Neuen Influenza geimpft sein.
Ein Labornachweis für eine Influenza-Erkrankung ist nicht unbedingt erforderlich.
Erkrankte  Schüler/innen dürfen erst wieder zur Schule, wenn sie mindestens einen  Tag fieberfrei sind (unter der Voraussetzung, dass keine fiebersenkenden Medikamente eingenommen wurden), sie sich wieder wohl fühlen und fähig  sind, an den normalen Schulaktivitäten teilzunehmen. Für die Rückkehr an die Schule ist kein Ärztliches Attest notwendig.
 

Was sollten Schüler/innen beachten, wenn in ihrer Klasse Krankheitsfälle aufgetreten sind?

Gesunde Schüler/innen  können weiter die Schule besuchen, auch wenn Krankheitsfälle in ihrer  Klasse aufgetreten sind. Sie sollen sich sorgfältig beobachten, um  Zeichen einer Ansteckung zeitnah zu erkennen.
Schüler/innen mit  chronischen Vorerkrankungen (s.o.) sollten zum eigenen Schutz vor einer  Infektion mit der Neuen Influenza geimpft sein.

Was sollten Geschwister von erkrankten Schülern/Schülerinnen beachten?

Geschwister von  erkrankten Schülern/Schülerinnen können ebenfalls weiterhin die Schule  oder den Kindergarten besuchen, solange bei ihnen keine Symptome  bestehen. Sie sollen sich sorgfältig beobachten, um Zeichen einer  Ansteckung zeitnah zu erkennen.

Welche Hygiene- und Verhaltensregeln sollten eingehalten werden?

Mehrmals tägliches Händewaschen mit Seife für 20 Sekunden.
Geschlossene Räume 3-4 Mal täglich für jeweils 10 Minuten lüften.
Erkrankte sollten darüber hinaus unbedingt die folgenden Verhaltensregeln beachten.
Möglichst Abstand zu anderen Personen /Familienmitgliedern halten. Wenn räumlich möglich.
Schlafen und Aufenthalt in räumlicher Trennung der Erkrankten zu Nicht-Erkrankten.
Beim Husten und Niesen von anderen Personen Abstand halten und am besten ein Papiertaschentuch vor den Mund halten, das nach Gebrauch in den Abfall entsorgt wird.
Anschließend möglichst die Hände waschen. Wenn kein Papiertaschentuch zur Verfügung steht, sollte in den Ärmel gehustet und geniest werden (nicht in die Hand!).  Auf Körperkontakte wie Umarmen, Küssen, Händeschütteln usw. verzichten. 
Nicht das Besteck, Trinkgefäße oder Geschirr mit anderen teilen.
Das Tragen eines  Mund-Nasen-Schutzes in der Schule oder in der Öffentlichkeit wird  weiterhin nicht empfohlen, da ein wirksamer Schutz vor einer Ansteckung  im alltäglichen Leben damit nicht erreicht werden kann.
 

Sind in der jetzigen Situation Schul- oder Klassenschließungen notwendig?

Die derzeitige Situation  (s.o.) rechtfertigt es nicht, die Schleifung von Schulklassen oder  Schulen aus infektiologischer Sicht zu veranlassen. Durch diese Maßnahme kann gegenwärtig weder das Ansteckungsrisiko der Schüler bzw.  Lehrkräfte gesenkt, noch generell die weitere Ausbreitung des Virus  eingedämmt werden. 
Diese Empfehlungen zur  Neue Influenza in Schulen basieren auf dem derzeitigen Wissenstand. Wenn neue Erkenntnisse vorliegen, werden diese Empfehlungen entsprechend  angepasst. Das zuständige Gesundheitsamt vor Ort steht für eine Beratung und weitere Hilfestellung zur Verfügung.

> PDF Influenza

 

                                                                   Die Schulleitung

 

 “Mein Körper gehört mir” - Bericht zur Theateraufführung in den Klassen 3 und 4 im Oktober 2017

Höre auf deinen Bauch! Hast du ein Ja-Gefühl oder ein Nein-Gefühl?

Zu diesem wichtigen Thema nahmen alle Kinder unserer dritten und vierten Klassen im September an einem theaterpädagogischen Präventionsprogramm teil.
Das Projekt wurde von der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück gespielt und umfasste drei Schulstunden, die im Abstand von einer Woche stattfanden.
In dieser Zeit besuchten zwei Theaterpädagogen die Kinder jeweils in deren Klassenverbund und erarbeiteten anhand verschiedener Szenenfolgen und vielen Gesprächen das schwierige Thema "sexueller Missbrauch". Dabei wurden die Kinder mit Dialogen und einem gemeinsamen Lied in die Geschichte einbezogen.

Die Kinder erfuhren unter anderem, dass sie durchaus Besitzansprüche auf ihren eigenen Körper haben und dass niemand mit ihnen einfach machen kann, was er will. Gute und schlechte Gefühle, hier JA- und NEIN-Gefühle genannt, wurden unterschieden. Wann habe ich JA-Gefühle? Was mache ich, wenn ich ein NEIN-Gefühl habe, wenn jemand mich anfasst? Wie kann ich Hilfe bekommen?

 Außerdem ging es darum, Entscheidungshilfen für wage Situationen zu geben. Dazu wurden drei Fragen erarbeitet:

1. Habe ich ein JA- oder ein NEIN- Gefühl?
2. Weiß jemand, wo ich bin?
3. Bekomme ich Hilfe, wenn ich welche brauche?

Mit Hilfe dieser Fragen fällt es leichter, neue Situationen einzuschätzen, denn wenn ich nur eine dieser Fragen bereits mit NEIN beantworten kann, darf ich auch NEIN sagen!
In verschiedensten sehr an der Lebenswelt der Kinder orientierten Situationen, die von den beiden Schauspielern kindernah gespielt wurden, konnten diese Hilfen konkret besprochen und geübt werden. So gab es zum Beispiel Szenen im Schulbus oder beim Training, aber auch das Internet und seine Gefahren wurden angesprochen und Tipps zur sicheren Nutzung vermittelt. Im letzten Block ging es dann um das schwierige Thema "sexueller Missbrauch in der eigenen Familie". Eine sehr ernste Sache, die dank der erfahrenen Schauspieler sehr sensibel und sachlich ebenfalls mit den Kindern erarbeitet wurde.

In diesem Zusammenhang wurde den Kindern auch das Kinder- und Jugendtelefon, die "Nummer gegen Kummer", weitergegeben.

Im Klassenunterricht wurde das Thema dann durch die Klassenlehrer weiter vertieft.

In diesem Jahr freuen wir uns sehr über die großzügige finanzielle Unterstützung des Vereins „Menschen gegen Kindesmissbrauch e.V."
Ein wahres Glück, denn Ziel des Programmes ist es in erster Linie, Kinder für das Thema zu sensibilisieren, ihnen Handlungsalternativen und Hilfsmöglichkeiten an die Hand zu geben und sie damit stark zu machen.

Wir haben mit diesem Projekt "Mein Körper gehört mir!" der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück und dem dazugehörigen Begleitmaterial immer sehr gute Erfahrungen gemacht und möchten es gern weiterempfehlen!


Die Adressen zum Projekt finden Sie hier:

http://www.tpw-osnabrueck.de

http://www.meinkoerpergehoertmir.de

 

> PDF Bericht “Mein Körper...”

 

Bunte Bank im Traum

 

 

Grundschule Wehrendorf

Wischland 12

49152 Bad Essen

Vertreten durch:

Schulleiterin Carola Aubke

Kontakt:

Telefon: 05472 - 22 26

Telefax:  05472 – 95 99 56